Kreditrisikopolitik

Die LLB-Gruppe unterstützt Gemeinden, Unternehmen, Kleinbetriebe und Privatpersonen bei der Finanzierung ihrer Zukunftspläne. Der Hauptteil der Ausleihungen, nämlich 87.3 Prozent (2012: 85.3 %), waren 2013 hypothekarisch gedeckte Kredite. Überdies gewährten wir Betriebs- und Lombardkredite.

Die LLB-Gruppe verfolgt in allen Divisionen und bearbeiteten Märkten eine konservative Kreditrisikopolitik. Deren feste Bestandteile sind die differenzierte und individuelle Beurteilung von Kreditgesuchen, die konservative Festlegung der Belehnungswerte, die individuelle Einschätzung der Tragbarkeit sowie die Einhaltung der marktüblichen Eigenkapitalerfordernisse.

Ausserhalb der Zielmärkte Liechtenstein und Ostschweiz vergibt die LLB-Gruppe Hypotheken, wenn eine wesentliche Kundenbeziehung vorliegt oder innerhalb nützlicher Frist nachweisbar aufgebaut werden kann. Für Immobilienfinanzierungen haben wir 2012 die von der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA anerkannten neuen Mindestanforderungen bei Hypothekarfinanzierungen der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) übernommen.

Für unser Lombardkreditgeschäft haben wir eine gruppenweit einheitliche Methodik zur Ermittlung der Belehnungswerte entwickelt. Diese berücksichtigt unter anderem insbesondere die Liquidität, das Gegenparteirisiko, die Volatilität der Einzeltitel und darüber hinaus die Diversifikation der vom Kreditnehmer hinterlegten und verpfändeten Vermögenswerte. Markant eingeschränkt wurden Kredite gegen nicht diversifizierte Wertschriftendeckungen oder Single Asset Lending. Diese dürfen im Lombardkreditportfolio nur einen unbedeutenden Anteil betragen. Ausgeschlossen sind Kreditsicherheiten ausserhalb bestehender, geprüfter und frei gegebener Märkte.

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