Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft konnte 2013 gemäss Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) einen moderaten Erholungspfad einschlagen: Nachdem noch vor ein bis zwei Jahren markante Risiken – von der weiteren Eskalation der Euro-Schuldenkrise bis hin zum unkontrollierten Auseinanderbrechen des Währungsraums – dominiert hatten, entspannte sich die Situation seither spürbar. Allerdings kommt die Erholung nach Wirtschaftsräumen uneinheitlich voran. Während sich in den USA die Konjunktur 2013 trotz fiskalpolitischem Gegenwind relativ robust behaupten konnte, verbessert sich die Konjunktur im Euroraum nur schleppend. Zugleich belastet die restriktive Budgetpolitik in den entwickelten Volkswirtschaften weiterhin das globale Wachstum.

Auf Anlegerseite ist das Vertrauen in die Finanzmärkte wieder etwas gewachsen. Die Erholung von den Finanz- und Schuldenkrisen der letzten Jahre ist massgeblich auf die expansive Geldpolitik der Zentralbanken zurückzuführen, was auch zum sehr guten Aktienjahr 2013 beitrug. Selbst die im Dezember einsetzende Reduktion der Bondkäufe seitens der US-Notenbank (Fed) konnte die positive Stimmung an den Börsen nicht trüben. Die Obligationenmärkte reagierten hingegen negativ, und bei Gold sowie Rohstoffen kam es zu einer empfindlichen Kurskorrektur. Die Zurückhaltung und Verunsicherung der Investoren ist weiterhin spürbar. Für Privatpersonen steht die Sicherheit einer Anlage im Vordergrund. Daneben ist ein Trend hin zu einfachen und nachvollziehbaren Geldanlagen zu beobachten.

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