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Mit der fortschreitenden Steuerkonformität und einer zunehmenden Transparenz gewinnen Servicequalität und vor allem auch Performance signifikant an Bedeutung. Banken und Vermögensverwalter müssen sich in ihrem Angebot klar differenzieren und sich auf ihre Stärken konzentrieren. Die LLB-Gruppe investiert im Private Banking weiter in die Beratungskompetenz sowie in neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Vermögensanlage, um ihren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Mittels detaillierter Portfolioanalyse stellen wir die Vermögensaufteilung kundenorientiert, verständlich und umfassend dar. Und wir überzeugen unsere Kunden mit individuellen und innovativen Lösungen, weil wir unsere Services konsequent auf deren Bedürfnisse ausrichten. Darin haben wir langjährige Erfahrung. Ein Erfolgsfaktor für das grenzüberschreitende Private Banking der Zukunft wird aber auch die erhöhte Rechts- und Planungssicherheit am Finanzplatz Liechtenstein sein.

Am 29. Januar 2013 hat Liechtenstein ein Abgeltungssteuerabkommen mit Österreich zur Regularisierung bisher unversteuerter Gelder unterzeichnet. Dieses trat am 1. Januar 2014 in Kraft und geht weiter als das Abkommen der Schweiz, das seit 1. Januar 2013 gültig ist und als Grundlage diente. Österreichische Kunden einer liechtensteinischen Bank haben damit die Möglichkeit, Vermögenswerte in unbegrenzter Höhe zu regularisieren. Das betrifft Kapitalvermögen sowie die Nachversteuerung von in Liechtenstein weltweit verwalteten Vermögenswerten (siehe Kapitel «Regulatorische Vorgaben und Entwicklungen»). Bereits seit 1. Januar 2010 ist ein Abkommen zwischen Liechtenstein und dem Vereinigten Königreich Grossbritannien und Nordirland über die Zusammenarbeit in Kraft. Dieses beinhaltet die sogenannte «Liechtenstein Disclosure Facility».

International liegt mittlerweile der Fokus auf dem Automatischen Informationsaustausch (AIA). Am 21. November 2013 hat auch Liechtenstein die Multilaterale Konvention der OECD und des Europarates über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen unterzeichnet. Die Konvention gilt als mögliche Rechtsgrundlage für Vereinbarungen über einen Automatischen Informationsaustausch. Liechtenstein geht davon aus, dass der AIA der internationale Standard der Zukunft sein wird und arbeitet aktiv an dessen Definition mit.

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