Mobilitätsmanagement

Die LLB-Gruppe ist bestrebt, ihren ökologischen Fussabdruck stetig zu verkleinern. Daher motivieren wir unsere Mitarbeitenden, für den Arbeitsweg nach Möglichkeit auf das Auto zu verzichten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf umweltverträglichere sowie kostensparende Alternativen umzusteigen. Der Strassenverkehr in Liechtenstein wächst jährlich um über drei Prozent. Fahrbahnen und Parkplätze können wegen der dichten Bebauung vielfach nicht erweitert werden. Bereits 1997 haben wir an unserem Hauptsitz in Vaduz die Parkplatzbewirtschaftung eingeführt. Mittlerweile hat das Vorzeigeprojekt in Liechtenstein Standards gesetzt.

Seit 2010 besteht unser umfassendes Mobilitätsmanagement aus verschiedenen Bausteinen. Es beinhaltet ein abgestuftes Gebührensystem für Mitarbeiterparkplätze, was eine Reduktion der LLB-Parkplätze um ein Drittel bewirkte. Hinzu kommt die Rückvergütung eines Teils der Kosten für das Jahresabonnement der Liechtenstein Bus Anstalt (LBA), was dazu führte, dass jeder Zweite auf den öffentlichen Verkehr umstieg. Mitarbeitende, die von ausserhalb des LBA-Einzugsgebietes zum Arbeitsplatz pendeln, erhalten Zuschüsse für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region. Wir regen an, für Sitzungen und Veranstaltungen in Liechtenstein auf den Bus oder auf unsere Firmenfahrräder umzusteigen.

Mehr als die Hälfte der in Liechtenstein mit dem Auto zurückgelegten Strecken sind kürzer als fünf Kilometer. Das gilt auch für die Wege zwischen den einzelnen Gebäuden der LLB in Vaduz. Seit über zehn Jahren stehen für Mitarbeitende Dienstfahrräder zur Verfügung. Mittlerweile sind es vierzig Stück. Neben Mitarbeiteraktionen förderte die LLB-Gruppe als Hauptsponsor auch 2013 Massnahmen für ganz Liechtenstein.

2013 verfeinerte unsere Mobilitätskommission das Mobilitätsmanagement in Liechtenstein, erhöhte die Parkplatzkosten deutlich und belohnt nun jene Mitarbeitenden stärker, die auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Und weil Ökologie und Ökonomie eng verbunden sind, überträgt sich das Ziel der Energieeffizienz auch auf unsere Dienstreisekilometer. Diese konnten wir weiter reduzieren, indem wir technische Alternativen wie Telefon- und Videokonferenzen weiter ausbauten. Unsere Mitarbeitenden unternehmen zudem Dienstreisen wenn immer möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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